Geschichte des Bollerwagen

Ein Gefährt zieht sich durch die Geschichte

Zwischen naturbelassenen Sanddünen geht eine Frau spazieren. Das Rauschen des nahen Meeres wird durch hicksendes Kindergelächter zu einer wahren Freude. Sie zieht die Kleinen in einem Bollerwagen hinter sich her. Doch woher stammt eigentlich diese geniale Erfindung?

Vom Rad zum Kulturgut – Bollerwagen Geschichte

Bevor Menschen Handziehwägen entwickeln konnten, brauchten sie das Rad. Diese Erfindung setzte den Grundbaustein für alle Transportmittel, die uns heute geläufig sind. In der Steinzeit setzte man sich damit auseinander, das Gewicht der schweren Scheibenräder zu minimieren. Seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. gibt es Nachweise für solche Handkarren. Doch erst die Metallspeiche aus dem Orient gab die Garantie für eine Entlastung bei der Arbeit.
Bei uns versteht man unter einem Bollerwagen, ein Handfahrzeug mit einer Deichsel zum ziehen von Lasten. Der Name ist nicht geschützt, doch 2007 hat Siegfried Thurmann ein Patent anmelden lassen. Dieses beinhaltet vor allem durch eine Achsschenkellenkung einen umkippsicheren Transport von Kleinkindern. Durch abgefederte Reifen wird der Fahrspaß für die Kleinen erheblich erhöht. Auch Jugendliche, die ihren Wagen für Spaß und Party gebrauchen, haben von dieser Entwicklung Vorteile. Der klassische Bollerwagen besteht aus einem Metallrahmen, Wänden und Boden aus Holz und einer Achse zum Lenken und Ziehen. Heutzutage praktisch ist, dass einige Bollerwagen ganz ohne Werkzeug montierbar sind. Für verschiedene Produkte existieren Aufsätze als Regen – und Sonnenschutz. Viele Firmen bieten auch integrierbare Sicherheitsgurte für die Personenbeförderung.

Neu definiert: Bollerwagen faltbar und „Trend“

Während die Handziehwägen auf den verkehrsfreien ostfriesischen Inseln das Haupttransportmittel darstellen, sind sie in den Niederlanden und Deutschland Teil der kulturellen Mai – und Vatertagswanderungen. Hier werden sie zweckmäßig für den Transport der Getränke eingesetzt. Des Weiteren werden sie für norddeutsche Kohlfahrten benutzt. Auch hier spielen alkoholhaltige Getränke eine große Rolle.
Einige Jugendliche haben eine Tuning-Szene namens „Pimp My Bollerwagen“, entwickelt. Mehr darüber erfahrt Ihr im tollen Pimp-Mai-Bollerwagen Forum dazu. Sie basteln und schrauben an ihren Wägen herum und installieren Lichter, Soundgeräte sowie Halterungen für Getränke. Ziel ist es, eine lässige Versorgung für Unterwegs zu haben. Die Wägen selbst werden farbig lackiert oder mit Logos versehen. Die Mitglieder tauchen bei vielen Veranstaltungen auf und geben selbst Feste. Im Mittelpunkt stehen selbstverständlich immer die bunten, geschmückten und ausgestatteten Wägen. Eines dieser super kreativen Teams findet Ihr unter Teambolly.de.
Tagesmütter benutzen auch gerne diese Variante um ihre Schützlinge von einem Ort zum anderen zu bringen. Bollerwagen sind gerade bei vielen Kindern oder Gepäck sehr praktisch, da sich das Gewicht gleichmäßig verteilt. Das aktuelle Spitzenmodell ist der ulfBo Touren Theo

Bollerwagen faltbar:

Ein zusammen klappbarer Handwagen ist sehr praktisch. Er passt ins eigene Auto und kann so in Urlaub mitgenommen werden. Auch einer Zugreise mit anschließender Wanderung steht mit so einem modernen faltbaren Bollerwagen nichts mehr im Weg. Die ersten Wägen dieser Klasse wurden vor ein paar Jahren entwickelt. Seit dem werden faltbare Bollerwagen immer weiter ausgestattet. Die Industrie bietet sich hier wahre Wettkämpfe um das leichteste und komfortabelste Modell. Um einen Bollerwagen faltbar zu kreieren wird ein Alugestell mit stabilem Stoff überzogen. Dieses ersetzt die schweren Seiten aus Holz. Manche Holzwägen sind ebenfalls klappbar. Durch die Elastizität können manche faltbaren Modelle jedoch laut Ausschreibung mehr Kilos tragen als Wägen aus Holz. Informieren kann man sich hierzu unter www.bollerwagen-faltbar.net